Gesundheit und Sprache

Ein Workshop, in dem der Körper zur Sprache kommt.

In diesem Workshop arbeiten wir abseits der medizinischen Interpretation mit den Zeichen des Körpers. Wir nehmen Symptome nicht als „Zeichen einer Krankheit“ wahr sondern gehen einen Schritt zurück:
Wir nehmen sie einfach nur wahr – als Sprache des Körpers.

Der Körper teilt uns üblicherweise klar und deutlich mit, wenn ihm „etwas nicht passt“ – das heißt, sprachlich interpretiert bedeutet ein Symptom, dass sich der Körper bei uns über etwas beschwert: Sei es über Kälte, Hitze, Stress, falsche Ernährungsgewohnheiten, unangemessene Verhaltensweisen – was auch immer.

Die einfache Aussage „Ein Symptom ist eine körperliche Beschwerde“ bekommt so eine völlig neue Bedeutung.

Das Symptom als körperliche Beschwerde:
Ein Sprachkurs für ZuhörerInnen.

Beschwerden zu hören ist nicht einfach.
Und angemessen zu reagieren ist eine Kunst.

Wie in großen Firmen, die ein Beschwerdemanagement einführen müssen, wenn sie mit Kunden richtig umgehen und aus Fehlern lernen wollen, so können wir in diesem Workshop einen neuen Kanal einrichten, um auf die Beschwerden unseres Körpers zu reagieren.

Kurse für Fremdsprachen beginnen üblicherweise mit Vokabellernen, Sprechen, Wiederholen und Üben. Unser Körper spricht keine Fremdsprache. Deshalb beginnen wir mit Zuhören.

Zuhören als allerwichtigste Methode, um die Botschaft in allen Aspekten zu verstehen.

Wir arbeiten in der Gruppe mit den Methoden der freien Assoziation und üben ein Zuhören ohne vorschnelle Interpretation und Bewertung.

In dem freien Raum, der immer dann entsteht, wenn wir gewohnte Denkpfade verlassen, können sich neue Zusammenhänge zeigen.

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Für Workshops in Vorbereitung kontaktieren Sie mich bitte persönlich.