Eltern sein

Eltern sein am Anfang des 3. Jahrtausends. Das ist eine besondere Herausforderung!

Gender- und Familienrollen sind in Auflösung bzw. im Umbruch.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entwicklung von Gehirn und Persönlichkeit bringen ständig neue pädagogische Zielsetzungen mit sich. Und diese wiederum widersprechen oft der „gelebten Praxis“ in Gesellschaft und Schule.

Um ein gesundes und stabiles Familienleben aufzubauen, gilt es, individuelle Lösungen zu finden.

Diese Lösungsversuche wiederum sind so grundverschieden wie die Menschen selbst: Während sich die einen zurückziehen auf traditionelle Rollenverteilungen und Verhaltensmuster, versuchen andere, wissenschaftlich-pädagogisch ständig am Ball zu bleiben und womöglich alle neuen Erkenntnisse gleichzeitig und möglichst sofort umzusetzen.

In jedem Fall stehen junge Eltern heute in einem enormen Spannungsfeld zwischen Tradition und neuen, eigenen Wegen.

Und so, wie sich die pädagogischen Methoden und Grundsätze der Fachwelt im Einzelfall – in der Realität des Familienalltags nämlich – scheinbar widersprechen, so widersprüchlich erscheinen die Lösungsversuche der einzelnen Familien.

Die Veranstaltungen zum Thema „Eltern sein“ geben keine neuen Inputs in Form von „richtigen“ Theorien oder Ratschlägen von außen. Alle Familienformen, Erziehungsstile und pädagogischen Ansätze sind willkommen und dürfen nebeneinander stehen. Sie werden inhaltlich in der Gruppe nicht diskutiert. Denn wir sehen nicht nach außen, sondern nach innen:

Wir richten den Fokus darauf, was wir als Eltern wirklich brauchen, um mit unseren Kindern und PartnerInnen einen stabilen und liebevollen Alltag leben zu können.
Der einzigartige Lösungsversuch anderer kann inspirieren oder abstoßen. In beiden Fällen aber wird er uns neue Sichtweisen eröffnen. Und deshalb finden die Veranstaltungen zum Thema „Eltern sein“ immer in der Gruppe statt. Jede/r Einzelne bringt sich ein, und durch die Moderation wird es möglich, nicht nur nach außen, sondern vor allem auch nach innen zu lauschen. Orientierung und Sicherheit entstehen dann, wenn wir unsere eigenen Gefühle und Gedanken wahrnehmen und lernen, zu uns selbst zu stehen. Egal, wo wir gerade stehen, auf dem einzigartigen Weg vom Individuum zur Familie.

Beschreibungen der Seminarinhalte finden Sie hier. 

Ein Interview zum Thema können Sie hier anhören. 

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